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© Musik & Theater Zofingen
2013/2014

 Fr 21. Februar 2014 / 20 Uhr / Stadtsaal

Abo 5 + freier Verkauf 

KONZERT KLASSIK UND ARCHITEKTUR




Capriccio Barockorchester

Solist und Leitung: Anton Steck, Violine
Architektonische Präsentation des Stadtsaals mit Reto Nussbaumer, Denkmalpfleger


Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie F-Dur, KV 112
Andreas Romberg: Violinkonzert Nr. 9 A-Dur
Joseph Haydn: Sinfonie d-Moll, Hob. I: 80


Mozart, Haydn und Romberg: Wahrscheinlich bedarf nur Letzterer einer kurzen Vorstellung!

Andreas Romberg (1767–1821) war zu seiner Zeit ein berühmter Geiger, der zusammen mit seinem Cousin, dem noch weltläufigeren Cellisten Bernhard Romberg, durch ganz Europa bis nach Russland tourte. Romberg war auch ein äusserst produktiver Komponist und Dirigent. Die Jahre von Mozarts Reifezeit bis zu Beethovens mittleren Jahren brachten riesige Veränderungen im Musikbetrieb und in der Auffassung einzelner Formen mit sich. Romberg reagierte auf diesen Wandel geradezu seismographisch. So illustrieren seine Violinkonzerte (1780 bis 1812) Schritt für Schritt die Veränderungen des Konzertstils. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden seine Kompositionen auf eine Stufe mit denen von Haydn, Mozart und Beethoven gestellt. Nach seinem Tod verblasste sein Ruhm schnell. Rombergs Werke wurden ab den 1990er Jahren wiederentdeckt. Dem frühen Violinkonzert von Romberg werden ein Divertimento von Wolfgang Amadeus Mozart und eine der frühen, experimentellen Sinfonien von Joseph Haydn gegenübergestellt.

Der virtuose Barockgeiger Anton Steck stammt aus dem Schwarzwald. Er studierte zuerst moderne Violine in Karlsruhe, anschliessend Barockvioline bei Reinhard Goebel in Amsterdam. Steck setzte sich intensiv mit Spieltechniken und Aufführungsweisen der Musik vor 1840 auseinander. Er ist auch Dirigent und Professor für Barockvioline.

Das Capriccio Barockorchester wurde 1999 vom künstlerischen Leiter Dominik Kiefer gegründet und setzt sich aus 24 professionellen Musikerinnen und Musikern zusammen, die mit grosser Hingabe Musik des 17. und 18. Jahrhunderts «erfahrbar» machen.

 

Der Aargauer Denkmalpfleger Reto Nussbaumer stellt in einer kurzen Präsentation die architektonischen Besonderheiten des Stadtsaals vor.


CHF 46.–/40.– (Schüler/Studenten/Lehrlinge/Kulturlegi die Hälfte)
Vorverkauf online www.kulturticket.ch oder Stadtbüro 062 745 71 72