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Erklären muss man diesen Titel nicht mehr – weltweite Anerkennung bis hin zum OSCAR beweist: Drehbuchautor und Filmregisseur Florian Henckel von Donnersmarck hat einen Stoff gefunden, der sofort packt. Albert Ostermaier, von 2003 bis 2009 Hausautor am Burgtheater Wien, ausgezeichnet u. a. mit dem begehrten Kleist-Preis, hat nach dem Film ein Stück geschrieben. Ost-Berlin, Mitte der 80er Jahre. Sie sind das Vorzeigepaar der ostdeutschen Kulturszene: das Künstlerpaar Georg Dreyman, ein erfolgreicher Dramatiker, und seine Freundin Christa-Maria Sieland, eine gefeierte Schauspielerin. In ihr scheinbar von der Politik unberührtes Leben bricht die Staatsmacht ein. Minister Hempf hat sich in die Schauspielerin verliebt und setzt die Stasi auf Dreyman an, um ihn aus dem Weg zu räumen. Den Auftrag zur Überwachung erhält der linientreue Stasi-Offizier Gerd Wiesler, ein gefürchteter Verhörspezialist. Er richtet sich auf dem Dachboden über Dreymans Wohnung eine Abhörzentrale ein. Als ständiger unsichtbarer Zuhörer nimmt er nun am Leben der beiden teil, und obwohl er sich heftig dagegen wehrt, wird er mehr und mehr in ihren Bann gezogen. Seine Loyalität zum Staat wird auf die Probe gestellt. Der Film «Das Leben der Anderen» wurde 2006 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2007 erhielt er den OSCAR in der Kategorie «Bester nichtenglischsprachiger Film». Albert Ostermaier lässt in seinem Stück seine vier Protagonisten – Minister Hempf, Christa-Maria Sieland, Gerd Wiesler und Georg Dreyman – über das sprechen, was im Film nicht unmittelbar zu sehen ist: ihre inneren Befindlichkeiten, ihre Gefühle, die Gründe für ihr Verhalten. Und der Zuschauer erfährt, ob und wie sich die drei Überlebenden 20 Jahre nach dem Mauerfall in ihrem Leben einrichten konnten.
www.landgraf.de
46.– / 40.– (Schüler/Stud./Lehrl. halber Preis)
Schluss: ca. 21.45 Uhr anschl.: Eröffnungsapéro offeriert von der Aargauischen Kantonalbank und der Stadt Zofingen
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